Der Besuch des amerikanischen Präsidentschaftskandidaten hat im Sommer 2008 nach einigen Querelen um den Ort seiner Ansprache ca. 200.000 Zuhörer nach Berlin an die Siegessäule gezogen. Ein solches Event lebt nicht nur von den Protagonisten sondern auch von der schieren Menge der Zuhörer und dem Ort des Ereignisses: ein ideales Thema für eine Panorama-Aufnahme, die den Gesamtkontext erfahren lässt. Allerdings: wie realisiert man eine solche Aufnahme?
Die Sicherheitsvorkehrungen waren streng, dennoch waren die Aufnahmebedingungen für Still-Fotografen und Kameraleute sehr gut: ein abgeschirmter Pressebereich lag erhöht gegenüber der Rednertribüne. Für eine Panorama-Aufnahme schied dieser Ort allerdings aus. Stative innerhalb der Zuhörermenge waren nicht gestattet und so musste eine spezialangefertigte "Handverlängerung" mit einem einfachen Rotator bei Überkopfaufnahmen ausreichen. Reihenbelichtung war nicht möglich, zum einen wegen der Bewegung in der Menge, zum anderen wegen eben dieses leicht variablen Rotationspunktes. Als Standpunkt wurde eine nicht zu nahe Entfernung zu Obama gewählt, um noch eine dichte Menschenmenge in allen Bildteilen zu erreichen. Ein Audiomitschnitt vervollständigt den Gesamteindruck.
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